WSP W. Schefer + Partner Ingenieurbüro AG

Beratung, Planung und Bauleitung im Bereich Elektroingenieurwesen

Projektierung im Wandel 


Die innerhalb der letzten gut 30 Jahre eingetretenen Veränderungen in der Projektabwicklung lassen sich am Beispiel der Planunterlagen-Erstellung wohl am besten aufzeigen.  

Das auf einem PC vom Typ IBM AT02 installierte Zeichnungsprogramm Pussycad mit einer eigens dafür geschaffenen Symbolbibliothek erleichterte ab Mitte der 80er-Jahre das Zeichnen von Schematas, Dispositionen und Montagedetails in erheblichem Masse.  

Mit dem kurz darauf in Betrieb genommenen Rollenplotter traf dies auch für überlange Planoriginale zu; insbesondere zur Darstellung ausgedehnter Versorgungsabschnitte auf Nationalstrassen oder Anlageschemen in der Energie- und Umwelttechnik.  

In einer noch etliche Jahre andauernden Übergangszeit wurden aber weiterhin Trans-parentoriginale in klassischer Tuschzeichentechnik erstellt; anstelle von Schablonen kamen dabei vermehrt programmierbare Schreibgeräte für Text und Symbole zum Einsatz. Infolge noch nicht gesicherter CAD-Standards verlangten dies Kunden, welche ihre Originalunterlagen noch auf Jahrzehnte hinaus nachzuführen hatten.

Mitte der 90er-Jahre konnte in allen Bereichen auf den sich am Markt durchgesetzten Programm-Standards aufgebaut werden. Erst wurde die Software auf einzelnen, voneinander unabhängigen PC-Stationen installiert; später folgten vernetzte Anlagen mit zentralem Server.  

Sich ständig in Weiterentwicklung befindende CAD-Programme bieten schier unbegrenzte Gestaltungsmöglichkeiten und mit leistungsfähigen, grossformatigen Tintenstrahl-druckern lässt sich auch das Resultat in Fotoqualiät auf das Papier bringen. Dies verleiht der Planunterlage aber nicht automatisch die geforderte, eindeutig und rasch erfassbare "Aussage"; dies zu erreichen bleibt weiterhin die Aufgabe des Zeichners.  

Vervielfacht hat sich seit den Anfängen das Datenvolumen und halbiert die Ablösezeit der jeweiligen Systemlösungen.

Taktgeber dieser Entwicklung war in den meisten Fällen die auf industrieller Basis entwickelte Hard- und Software, mit grossem Anteil aus der Elektro-, Mess-, Steuer-, Regel- und Leittechnik. Zu finden also im gesamten Produktesegment der Elektrischen Anlagen, welches sich unverändert oder in angepasster Form auch in den Fachbereichen Verkehr, Energie, Verfahren, Sicherheit und Zweckbau etabliert hat.  

Unabhängig vom sich stets wandelnden Technikumfeld sind die Voraussetzungen für eine in jeder Hinsicht erfolgreiche Auftragsabwicklung gleich geblieben. Grosse Fachkompetenz und Erfahrung in der Projektleitung, Bauleitung und Sachbearbeitung sowie ein stets der Qualität verpflichtetes Handeln bilden nach wie vor das Fundament dazu.